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Gemeinsamer Bundesausschuss
G-BA (Methodenbewertung): Allogene Stammzelltransplantation mit nicht-verwandtem Spender bei schwerer aplastischer Anämie (SAA) / Protonentherapie beim Mammakarzinom
In seiner Sitzung am 28.05.2009 hat der Gemeinsame Bundesausschuss im Rahmen seiner Bewertung nach § 137 c SGB V (Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im Krankenhaus) beschlossen, dass die Allogene Stammzelltransplantation mit nicht-verwandtem Spender bei der Indikation schwere aplastische Anämie (SAA) für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten unter Berücksichtigung des allgemeinen anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse erforderlich ist und somit auch weiterhin zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen einer Krankenhausbehandlung erbracht werden kann (Anlage). Bei der schweren aplastischen Anämie handelt es sich um eine sehr seltene und lebensbedrohliche Erkrankung, die unbehandelt in den allermeisten Fällen einen tödlichen Verlauf nimmt. Jährlich kann in Deutschland mit 80 bis 160 neu Erkrankten gerechnet werden. Laut Angaben des deutschen Registers für Stammzelltransplantationen (DRST) werden jährlich weniger als 10 Patientinnen und Patienten mit einer allogenen Stammzelltransplantation mit nicht-verwandtem Spender behandelt, was den eher nachgeordneten Stellenwert dieser Methode in der Behandlung dieser Erkrankung zum Ausdruck bringt. Wie in den Tragenden Gründen (Anlage) zum Beschluss näher dargestellt, ist die Indikationsstellung durch Komplexität gekennzeichnet und von einer sehr individuellen Nutzen-Risikoabwägung begleitet. »
Änderung der Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung: Autologe Chondrozytenimplantation am Kniegelenk
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 23.04.2009 im Rahmen des Bewertungsverfahrens zur autologen Chondrozytenimplantation (ACI) am Kniegelenk nach § 137 c SGB V (Methodenbewertung stationär) folgende Beschlüsse gefasst: »
IQWiG-Abschlussbericht zur systematischen Leitlinienrecherche und -bewertung sowie Extraktion relevanter Inhalte zur Adipositas für die Erstellung eines DMP-Moduls Adipositas
Das IQWiG hat am 03.04.2009 oben genannten Abschlussbericht veröffentlicht. »
Vorbericht des IQWiG zum Auftrag des G-BA bei der Indikation "Autologe Stammzelltransplantation bei Weichteilsarkomen" erschienen (N05-03D)
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat aktuell den oben genannten Vorbericht veröffentlicht. Bis zum 31.03.2009 (16.00 Uhr) können Interessierte hierzu beim IQWiG Stellung nehmen. Die Bewertung der autologen Stammzelltransplantation bei Weichteilsarkomen basiert auf einem Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Inhalt dieses Auftrages an das IQWiG ist die indikationsbezogene Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissenstandes zur Stammzelltransplantation. »
Einführung eines Neugeborenen-Hörscreenings zum 01.01.2009 - Hinweise zum Merkblatt des G-BA
Wie bereits berichtet, wird zum 01.01.2009 ein universelles Neugeborenen-Hörscreening auf Basis eines Richtlinien-Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eingeführt. Der Beschluss sieht eine Ergänzung der bereits bestehenden Kinder-Richtlinien vor und enthält die wesentlichen Regelungen zur Durchführung des Neugeborenen-Hörscreenings. Darüber hinaus ist vom G-BA ein Merkblatt als Elterninformation vorgesehen. Dieses kann zum Selbstausdruck auf der Homepage des G-BA unter http://www.g-ba.de/informationen/patienteninformationen/merkblaetter/ heruntergeladen bzw. direkt von der Druckerei angefordert werden, die durch den G-BA beauftragt wurde, die Merkblätter bereitzustellen und unentgeltlich an die Leistungserbringer auszugeben. Der Verweis auf die Druckerei erfolgt ebenfalls auf der genannten Website, zudem fügen wir ein Merkblatt als Anlage bei. »
Systemzuschlag für den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) nach § 91 SGB V und das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nach § 139 a SGB V
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 18.12.2008 die Höhe des Systemzuschlages für die oben genannten Institutionen sowie die Grundsätze des Systemzuschlages im stationären Sektor für das Jahr 2009 beschlossen. »
IQWiG-Abschlussbericht "Systematische Leitlinienrecherche und -bewertung sowie Extraktion neuer und relevanter Empfehlungen für das DMP Brustkreb"
Kürzlich hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) seinen oben genannten Abschlussbericht veröffentlicht. Er ist im Internet unter www.iqwig.de/download/V06-05_AB_Leitlinienrecherche_und_bewertung_fuer_das_DMP_Brustkrebs.pdf. abrufbar. Die Erstellung dieses Berichts durch das IQWiG beruht auf einer Beauftragung seitens des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vom 19.12.2006. Der vorliegende Abschlussbericht stellt eine Grundlage für die derzeit im G-BA laufenden Beratungen zur Überarbeitung der Empfehlungen zu den Anforderungen an ein Disease-Management-Programm Brustkrebs. Der Gemeinsame Bundesausschuss ist gemäß § 28 b Abs. 2 der Risikostruktur-Ausgleichsverordnung (RSAV) verpflichtet, die Inhalte der Disease-Management-Programme in Jahresabständen im Hinblick auf einen Aktualisierungsbedarf zu überprüfen. »
G-BA Beschluss zur PET in der vertragsärztlichen Versorgung
Die DKG hatte bereits über den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19.06.2008 zur Positronenemissionstomographie beim kleinzelligen Lungenkarzinom informiert. Der G-BA hatte in seiner früheren Zusammensetzung nach § 91 Abs. 5 SGB V die Positronenemissionstomographie (PET) zur Erkennung von Rezidiven bei kleinzelligen Lungenkarzinomen (SCLC) in die Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung (MVV-RL) aufgenommen. Dieser Beschluss wird zum 01. Januar 2009 in Kraft treten. Der G-BA hat nun am 01.12.2008 im schriftlichen Verfahren beschlossen, seinen Beschluss vom 19.06.2008 wie folgt zu ändern: »
Einführung eines Neugeborenen-Hörscreenings zum 01.01.2009
Die DKG hatte bereits über Beratungen mit der GKV im Spitzengespräch am 17.09.2008 über die Vergütung des ab 01.01.2009 verbindlich durchzuführenden Neugeborenen-Hörscreenings informiert. Von Seiten der DKG wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei den Screeninguntersuchungen um die flächendeckende Einführung neuer Pflicht-Leistungen für Krankenhäuser handelt. Hierfür haben sie unter anderem Untersuchungsgeräte anzuschaffen sowie ausreichend Personal für die Durchführung des Screenings zu schulen und bereitzustellen. Für diesen Mehraufwand wurde von Seiten der DKG eine angemessene Vergütung gefordert. Die Vertreter der GKV behielten sich zunächst eine Prüfung des Sachverhaltes vor und baten um Vertagung auf das nächste Spitzengespräch. Dieses fand am 26.11.2008 statt. »
Änderung der Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung: Hyperbare Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußsyndrom
Die DKG hatte bereits darüber informiert, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 13.03.2008 im Rahmen des Bewertungsverfahrens zur hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) nach § 137 c SGB V (Methodenbewertung stationär) folgendes beschlossen hat: Die hyperbare Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußsyndrom wird als alleinige Therapie und in Kombination als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen der Krankenhausbehandlung ausgeschlossen. Von diesem Ausschluss unberührt bleibt die adjuvante Anwendung der HBO bei Patienten mit diabetischen Fußsyndrom im Stadium Wagner 3 ohne angemessene Heilungstendenz nach Ausschöpfung der Standardtherapie. »














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