Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 15.12.2011 die Höhe des Systemzuschlages für die oben genannten Institutionen sowie die Grundsätze des Systemzuschlages im stationären Sektor für das Jahr 2012 beschlossen.
Die Höhe des pro Fall zu entrichtenden Systemzuschlages beträgt: 0,93 EUR.
Dieser Betrag beinhaltet die Anteile für den Gemeinsamen Bundesausschuss und das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit.
Die Regularien entsprechen weitestgehend denjenigen zum DRG-Systemzuschlag für die InEK gGmbH, so dass die diesbezüglichen Hinweise der Selbstverwaltungspartner zur Abrechnung und Handhabung des DRG-Systemzuschlages 2012 dem Sinne nach ebenfalls gelten.
Das entsprechende Melde- und Korrekturverfahren 2012 wird auf den Internetseiten des G-BA veröffentlicht. Der Termin wurde uns vom G-BA noch nicht bekannt gegeben. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass die Erhebung der Fallzahlen über ein Online-Meldeverfahren erfolgen wird.

Der Gemeinsame Bundesausschuss versendet bis zu einem noch bekannt zugebenden Termin eine krankenhausindividuelle Aufstellung der Zahlbeträge für das Jahr 2012 auf Basis der Fallzahlmeldung durch das Krankenhaus. Die Zahlung durch das Krankenhaus an den Gemeinsamen Bundesausschuss hat nach dieser Aufstellung einmal jährlich zu erfolgen.
Die Abrechnung des Zuschlages durch das Krankenhaus mit den Kostenträgern erfolgt weiterhin für die vollstationären Fälle über die Ziffer 47100001 und die teilstationären Fälle über die Ziffer 47100000 der Vereinbarung zu § 301 SGB V.
Alle relevanten Informationen zum Systemzuschlag finden Sie auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschuss (www.g-ba.de) und auf der Homepage der DKG (www.dkgev.de).
Bei Rückfragen zu dem Abrechnungsverfahren bitten wir Sie, sich direkt an die Geschäftsstelle des Gemeinsamen Bundesausschuss unter der Anschrift Wegelystr. 8, 10623 Berlin, Tel.-Nr. 030-275 838-0 zu wenden.