• Der Beschluss ist nach 15 Monaten dem Plenum des G-BA zur erneuten Prüfung vorzulegen, um rechtzeitig vor Ablauf der Übergangsregelung von 36 Monaten die Auswirkungen der Richtlinienänderung auf die Versorgungsstrukturen beurteilen zu können.
• Weiterhin geht das BMG davon aus, dass das ärztliche Personal nach §10 Abs.1 der Richtlinie während der Vergabezeiten des Arzneimittels, für Untersuchungen etc. persönlich anwesend ist und außerhalb dieser Tätigkeiten die Anwesenheit auch über eine Rufbereitschaft sichergestellt werden kann.
• Daneben sollen die Anforderungen nach § 10 der Richtlinie zur Qualitätssicherung, insbesondere die Regelungen zur Ausstattung der Einrichtung mit ärztlichem Personal; zur räumlichen Trennung von Warte, Ausgabe und Überwachungsbereich sowie die Fortbildungsverpflichtungen im Rahmen der Berichterstattung besonders kritisch geprüft werden.
• Letztlich weist das BMG auf Inkonsistenzen zwischen der Richtlinie des G-BA und der Richtlinie der Bundesärztekammer zur diamorphingestützten Substitution Opiatabhängiger hin

Der Beschluss, die Tragenden Gründe und das Ergebnis der Prüfung nach § 94 SGB V finden sich auch auf den Internetseiten des G-BA unter:

http://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/zum-aufgabenbereich/22/#1110