Die Höhe des pro Fall zu entrichtenden Systemzuschlages beträgt: 0,65 EUR.

Dieser Betrag beinhaltet die Anteile für den Gemeinsamen Bundesausschuss und das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit. Der Zuschlag wird ab dem Jahre 2006 ganzjährig erhoben. Bis zum 15. Januar 2006 wird der Gemeinsame Bundesausschuss auf seiner Internetseite das entsprechende Melde- und Korrekturverfahren für die Fallzahlmeldung bekannt geben.

Die Abrechnung des Zuschlages durch das Krankenhaus mit den Kostenträgern erfolgt für die vollstationären Fälle über die Ziffer 47100001 und die teilstationären Fälle über die Ziffer 47100000 der Vereinbarung zu § 301 SGB V.

Der Gemeinsame Bundesausschuss wird auf Basis der Fallzahlmeldungen bis Ende Mai 2006 eine krankenhausindividuelle Aufstellung der Zahlbeträge für das Jahr 2006 versenden. Die Zahlung durch das Krankenhaus an den Gemeinsamen Bundesausschuss hat auf der Basis dieser Aufstellung einmal jährlich bis zum 01.07.2006 zu erfolgen. Ein entsprechendes Informationsschreiben des Gemeinsamen Bundesausschuss an alle Krankenhäuser soll voraussichtlich noch vor Weihnachten versandt werden.

Die Grundsätze des Systemzuschlages werden auf der Internetseite des Gemeinsamen Bundesausschusses (www.g-ba.de) und auf der Homepage der DKG (www.dkgev.de) offiziell veröffentlicht. Sie entsprechen im wesentlichen den Regularien zum DRG-Systemzuschlag für das InEK gGmbH, so dass Hinweise der Selbstverwaltungspartner zur Abrechnung und Handhabung des DRG-Systemzuschlages 2005 dem Sinne nach gelten.

Bei Rückfragen zu dem Abrechnungsverfahren bitten wir Sie, sich direkt an die Geschäftsstelle des Gemeinsamen Bundesausschusses (Auf dem Seidenberg 3 a, 53721 Siegburg; Tel.-Nr. 02241/93880) zu wenden.