In seiner Sitzung am 16.03.2017 hatte der G-BA die Wiederaufnahme der Beratungen nach den §§ 135 Absatz 1 und 137 c SGB V (vertragsärztliche und stationäre Versorgung) zum Thema „Vakuumversiegelungstherapie“ beschlossen. Die Antragstellung zur Beratung dieses Themas war bereits 2002 (ambulant) sowie 2008 (stationär) durch den GKV-SV erfolgt. In der Zwischenzeit war eine Aussetzung der Beschlussfassung im Bewertungsverfahren nach § 135 SGB V mit der Maßgabe erfolgt, dass im Rahmen einer Studie zur Unterdruck-Wundtherapie zur Behandlung von Diabetischen Fußwunden im Vergleich zur Standard-Wundtherapie (DiaFu-Studie) aussagekräftige wissenschaftliche Unterlagen beschafft werden. Diese Studie ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Eine Aufnahme des Bewertungsverfahrens nach § 137c SGB V war in diesem Zusammenhang zurückgestellt worden.   

Mit der beigefügten Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 18.05.2017 (Anlage) wird insbesondere Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis, Dachverbänden von Psychotherapeuten- und Ärztegesellschaften und psychotherapeutischen Fachgesellschaften sowie Spitzenverbänden der Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen Gelegenheit geboten eine erste Einschätzung zum Beratungsgegenstand abzugeben. Die Einschätzungen zu dem oben genannten Beratungsthema sind anhand eines Fragebogens innerhalb einer Frist von einem Monat nach dieser Veröffentlichung möglichst in elektronischer Form an folgende E-Mail-Adresse zu senden:

vakuumversiegelungstherapie@g-ba.de

Den Fragebogen sowie weitere Erläuterungen finden Sie auf der Internetseite des G-BA unter:

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2913/

Mit der Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissensstandes zur Vakuumversiegelungstherapie wurde das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) beauftragt.