Bei erneuter Befassung mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Versor-gungssituation zur SZT bei NHL hat der G-BA sich nun für die Wiederaufnahme der Beratungen entschieden. Gleichzeitig mit der Wiederaufnahme der Beratungen erfolgte eine Beschränkung des Bewertungsgegenstandes auf die Methoden der allogenen SZT bei aggressiven B-Zell-NHL und T-Zell-NHL sowie eine entsprechende Beauftragung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Mit der genannten Beschränkung des Beratungsgegenstandes erfolgt eine Einstellung der Bewertung der SZT bei weiteren vom Antrag umfassten Subentitäten des NHL, einschließlich der chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL). Dies geschieht auf der Grundlage der G-BA-Verfahrensordnung, die dem G-BA erlaubt, auch ohne Rücknahme eines Antrags Beratungen einzustellen, wenn aus rechtlichen, methodischen oder medizinischen Gründen kein Bedarf einer Regelung nach § 137c SGB V besteht. Gleichzeitig wurde ein zugehöriger IQWiG-Auftrag zur wissenschaftlichen Bewertung der SZT bei der Indikation CLL zurückgenommen.

Die ausführlichen Gründe für dieses Vorgehen sind den Tragenden Gründen zu ent-nehmen. Die Beschlussdokumente sind auf der Internetseite des G-BA abrufbar:

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2900/