Im Fazit der aktuellen Beratungen schätzt der G-BA die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dieser Behandlungsmethode für eine abschließende Nutzenbewertung als nicht ausreichend ein und setzt in Kenntnis laufender relevanter Studien die Beschlussfassung bis zum 30.06.2019 aus. Damit ist die Leistung vorerst weiterhin zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen einer Krankenhausbehandlung erbringbar. Eine abschließende Beschlussfassung durch den G-BA wird demnach erst nach Vorliegen der Studienergebnisse aus den laufenden Studien erfolgen.

Für einen Beschluss von aussetzungsbegleitenden Qualitätssicherungsmaßnahmen hat der G-BA bei dieser Methode keine Erfordernis gesehen. Hintergrund ist, dass es sich bei dem AK-DES um einen Stent handelt, der keine spezielleren intra- oder periprozeduralen Voraussetzungen erfordert als andere, bereits breit in der Anwendung befindliche koronare Stents.

Die Beschlussunterlagen wurden auf der Homepage des G-BA veröffentlicht:

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2766

Der Beschluss wird nun dem BMG zur Prüfung nach § 94 SGB V vorgelegt und tritt erst im Falle einer Nichtbeanstandung nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft. Über das Ergebnis dieser Prüfung werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren.