In der Gesamtbewertung wurde der AK-Stent aus der Versorgung weitreichend ausgeschlossen, wobei eine spezielle Patientengruppe von Ausschluss unberührt bleibt. Für Patienten, bei denen aufgrund von Kontraindikationen für eine langfristige duale Thrombozytenaggregationshemmung der Einsatz von medikamentenbeschichteten Stents nicht in Betracht kommt und zusätzlich aufgrund eines hohen Restenoserisikos der Einsatz von Bare Metal Stents nicht empfohlen wird, erhält der G-BA den AK-Stent als eine mögliche Therapieoption im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung.

Zwischenzeitlich hat das BMG den Beschluss gemäß § 94 SGB V geprüft und nicht beanstandet. Der Beschluss wird daher in Kürze in Kraft treten.