Zudem ist eine Veröffentlichung des Berichtes auf der Homepage des G-BA unter

https://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/64/

erfolgt. Die Berichterstattung hat seinen Ursprung in einer Anforderung seitens des BMG im Rahmen seiner Nicht-Beanstandung der SAPV-Richtlinie im Jahre 2008. Demnach war der G-BA aufgefordert worden, dem BMG jährlich über die Leistungsentwicklung im Bereich der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung zu berichten und dabei insbesondere die Fragen zu beantworten, ob durch die Richtlinie den besonderen Belangen von Kindern genügt werde und ob sich Rückwirkungen auf andere Leistungsbereiche (z. B. häusliche Krankenpflege) ergeben.

Mit dem vorliegenden Bericht erfolgt zum sechsten Mal eine Berichterstattung an das BMG. Wie in den Vorjahren wurden für die Erstellung dieses Berichtes Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen, Mitgliedsorganisationen der DKG und Leistungserbringer befragt.

Dem Bericht kann entnommen werden, dass sich der Versorgungsbereich der SAPV im Hinblick auf seine Strukturen und Leistungszahlen auch im Jahr 2014 kontinuierlich weiterentwickelt hat. Die Einschätzung zu den Auswirkungen der SAPV auf andere Leistungsbereiche fällt mit den vorliegenden Informationen weiterhin schwer, belastbare Aussagen können daher hierzu nicht getroffen werden.

Wie in den Vorjahren, hat sich der G-BA im Nachgang zur Berichterstattung mit den eingegangenen Hinweisen und Anregungen auseinandergesetzt. Ein Änderungsbedarf der SAPV-Richtlinie ergibt sich daraus nicht.

Es zeigte sich jedoch, dass in bestimmten Versorgungsbereichen teilweise Probleme bei der Umsetzung der Richtlinie bestehen. So gibt es zum Beispiel im Bereich der Versorgung von Kindern und Jugendlichen gelegentlich Unklarheiten bezüglich der Altersgrenzen oder des Diagnosespektrums für eine SAPV. Außerdem wurde teilweise über Probleme bei der Umsetzung der Richtlinie im ländlichen Bereich berichtet.