Bei der FFR-Messung handelt es sich um die Messung des Druckabfalls an einer Koronarstenose während einer Herzkatheteruntersuchung, um festzustellen, ob die Stenose hämodynamisch relevant ist und somit einer Intervention zugeführt werden muss.

Mit der Bekanntmachung vom G-BA soll insbesondere Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis, Dachverbänden von Ärztegesellschaften, Spitzenverbänden der Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen sowie Spitzenorganisationen von Herstellern von Medizinprodukten und -geräten und den gegebenenfalls betroffenen Herstellern von Medizinprodukten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

Die Stellungnahmen zum oben genannten Beratungsthema sind anhand eines Fragenkatalogs innerhalb einer Frist von einem Monat nach der Bekanntmachung vom 28.09.2015 im Bundesanzeiger möglichst in elektronischer Form an folgende E-Mail-Adresse zu senden:

ffr-messung@g-ba.de

Den Fragenkatalog sowie weitere Erläuterungen finden Sie auf der Internetseite des

G-BA unter:

https://www.g-ba.de/informationen/beratungsthemen/2310/

Mit der Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissens-standes zu Verfahren zur „Messung der myokardialen fraktionellen Flussreserve bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit“ wurde im Unterausschuss Methodenbewertung am 24.09.2015 das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt.