Der G-BA überprüft Untersuchungs- und Behandlungsmethoden daraufhin, ob sie für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten erforderlich sind; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Das entsprechende Bewertungsverfahren dient der Feststellung des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse zu Nutzen, Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der zu bewertenden Methode. Auf der Grundlage der entsprechenden Bewertungsergebnisse entscheidet der G-BA darüber, ob die betreffende Untersuchungs- bzw. Behandlungsmethode nun zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden darf.

Mit der Bekanntmachung vom G-BA soll insbesondere Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis, Dachverbänden von Ärztegesellschaften, Spitzenverbänden der Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen sowie Spitzenorganisationen von Herstellern von Medizinprodukten und -geräten und den gegebenenfalls betroffenen Herstellern von Medizinprodukten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

Die Stellungnahmen zum oben genannten Beratungsthema sind anhand eines Fragenkatalogs innerhalb einer Frist von einem Monat nach der Bekanntmachung vom 21.05.2015 im Bundesanzeiger möglichst in elektronischer Form an folgende E-Mail-Adresse zu senden:

Hornhautvernetzung@g-ba.de

Den Fragenkatalog sowie weitere Erläuterungen finden Sie auf der Internetseite des G-BA unter:

http://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2014/

Mit der Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissensstandes zu Verfahren zur UV-Vernetzung mit Riboflavin bei Keratokonus wurde im Plenum am 21.05.2015 das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) beauftragt.