Seitdem konnte zu fünf Methoden der SZT das Bewertungsverfahren abgeschlossen werden, viele andere Themen befinden sich aktuell noch unter Beratung.

Mit Schreiben vom 01. September 2014 hat der GKV-SV nun seinen Teilantrag für folgende Methoden der SZT zurückgenommen und gleichzeitig die Einstellung der Bewertung dieser Methoden beantragt:

•    Autologe SZT mit In-vitro-Aufbereitung des Transplantats bei akuter myeloischer Leukämie und akuter lymphatischer Leukämie

•    Autologe SZT beim Mammakarzinom bei Erwachsenen

•    Autologe SZT bei Weichteilsarkomen

•    Autologe SZT bei chronischer lymphatischer Leukämie

•    Autologe SZT bei chronischer myeloischer Leukämie (CML)

•    Nicht-myeloablative allogene SZT bei CML

•    SZT mit In-vitro-Aufbereitung des Transplantats bei CML

•    Allogene SZT beim Non-Hodgkin-Lymphom mit hohem oder intermediärem

    Malignitätsrisiko bei refraktärem Rezidiv

In einem Schreiben hat der GKV-SV die Gründe für die Antragsrücknahme in Eigenverantwortung dargelegt. Der G-BA ist nun einvernehmlich zu dem Schluss gekommen, dass insgesamt keine medizinischen, methodischen oder rechtlichen Gründe vorliegen, dem Antrag des GKV-SV nicht zu entsprechen. Daher hat er die Methodenbewertung für die o. g. Methoden der SZT gemäß 2. Kap. § 9a der Verfahrensordnung eingestellt.

Gleichzeitig wurde ein zugehöriger IQWiG-Auftrag zur wissenschaftlichen Bewertung der SZT bei der Indikation CML zurückgenommen.  

Die Beschlussdokumente sind einschließlich der Tragenden Gründe auf der Internetseite des G-BA abrufbar:

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2221/

Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit zur Kenntnis vorgelegt. Er tritt mit Beschlussdatum in Kraft.