Zwischenzeitlich wurde der dazugehörige Beschluss (Anlage 1) samt Tragender Gründe (Anlage 2) vom G-BA veröffentlicht.

Die Überarbeitung berücksichtigt insbesondere Gesetzesänderungen, die sich seit dem Beschluss der Vorgängerversion von 2003 ergeben haben. Zudem erfolgte eine Reihe von redaktionellen Überarbeitungen.

Die Richtlinie regelt auch weiterhin die Verordnung stationärer Krankenhausbehandlung durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte. Neu aufgenommen wurde eine Klarstellung, dass die Richtlinie nicht für die Verordnung von Krankenhausbehandlungen durch Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte gilt. Letzteres beruht darauf, dass die bestehenden Regelungen im § 11 Bundesmantelvertrag-Zahnärzte (BMV-Z) und § 14 Abs. 9 Ersatzkassenvertrag-Zahnärzte (EKV-Z) für die Verordnung von Krankenhausbehandlung durch Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte hierfür als ausreichend angesehen werden. Inhaltliche Ergänzungen erfolgten insbesondere in der Aufzählung weiterer, zwischenzeitlich neu hinzugekommener, gesetzlich determinierter ambulanter Behandlungsformen, die die Vertragsärztin oder der Vertragsarzt vor der Verordnung stationärer Krankenhausbehandlungen abzuwägen hat (vgl. hierzu § 3 Abs. 1 der Richtlinie).

Die Richtlinie bedarf noch der Prüfung nach § 94 SGB V durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Sie würde im Falle einer Nichtbeanstandung nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft treten.

Der Beschluss, seine Tragenden Gründe sowie weitere Informationen können auch der Homepage des G-BA unter https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2171/ entnommen werden.