Gemäß § 135 Absatz 1 SGB V wird das Thema: „Katheterbasierte sympathische renale Denervation zur Behandlung der schweren und resistenten Hypertonie“ beraten.

Der G-BA überprüft Untersuchungs- und Behandlungsmethoden daraufhin, ob sie für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten erforderlich sind; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Das entsprechende Bewertungsverfahren dient der Feststellung des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse zu Nutzen, Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der zu bewertenden Methode. Auf der Grundlage der entsprechenden Bewertungsergebnisse entscheidet der G-BA darüber, ob die betreffende Untersuchungs- bzw. Behandlungsmethode zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung ambulant erbracht werden darf. Mit der Bekanntmachung vom

G-BA soll insbesondere Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis, Dachverbänden von Ärztegesellschaften, Spitzenverbänden der Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen sowie Spitzenorganisationen von Herstellern von Medizinprodukten und -geräten und den gegebenenfalls betroffenen Herstellern von Medizinprodukten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

Die Stellungnahmen zum oben genannten Beratungsthema sind anhand eines Fragenkatalogs innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach der Bekanntmachung des G-BA vom 12. Dezember 2014 möglichst in elektronischer Form an folgende E-Mail-Adresse zu senden:

KSR-Denervation@g-ba.de

Den jeweiligen Fragenkatalog sowie weitere Erläuterungen finden Sie auf der Internetseite des G-BA unter: https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/1496/

Wenngleich es sich hierbei um einen Antrag nach § 135 Abs. 1 SGB V für den vertragsärztlichen Bereich handelt, ist dennoch davon auszugehen, dass die Leistung von den Krankenhäusern erbracht wird.