Gleichzeitig wurde in der Richtlinie an mehreren Stellen die Begrifflichkeit Werktag gegen Arbeitstag ausgetauscht und damit einer entsprechend präziseren Definition zugeführt. Die Verlängerung der Verordnungsdauer zielt darauf ab, die Bedingungen für die Organisation eines reibungslosen Übergangs von der stationären in die ambulante Versorgung zu verbessern. Daneben wurde in § 7 Abs. 5 Satz 2 die bisherige „Soll-Regelung“ in eine „Hat-Regelung“ konkretisiert. Somit hat der Krankenhausarzt in dem Falle, dass er eine Verordnung von häuslicher Krankenpflege vornimmt, vor der Entlassung aus dem Krankenhaus rechtzeitig den weiterbehandelnden Vertragsarzt zu informieren.

Im Übrigen erfolgte noch eine Aktualisierung des Sachverzeichnisses, dies im Zusam-menhang mit früheren Beschlussfassungen zur MRSA-Eradikation und zur subkutanen Infusion steht.

Der Beschluss wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gem. § 94 SGB V geprüft und nicht beanstandet. Er ist nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger (Anlage) am 07.10.2014 in Kraft getreten. Der Beschluss und seine Tragenden Gründe können auf der Homepage des G-BA unter https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2032/ abgerufen werden.