Mit dem Rundschreiben 469/2013 vom 20.12.2013 hatten wir Sie über eine Änderung der §§ 2 und 9 der ASV-Richtlinie informiert. Diese Änderung war durch eine Auflage des BMG zum Beschluss vom 21.03.2013 notwendig geworden.

Der damalige Beschluss hatte unmittelbar an den erweiterten Landesausschuss gerichtete bindende Handlungsanweisungen enthalten. Demnach sollte der erweiterte Landesausschuss die Berechtigung zur Leistungserbringung unmittelbar dann entziehen, wenn im Falle des Ausscheidens eines erforderlichen Mitgliedes des interdisziplinären Teams nach § 3 der Richtlinie innerhalb von 6 Monaten keine Nachbesetzung erfolgte. Außerdem hatte das BMG darauf hingewiesen, dass im Übrigen der in § 9 der Richtlinie aufgeführte Verweis auf § 17c Abs. 4 Satz 9 KHG anzupassen ist, so dass eine redaktionelle Änderung in Bezug auf die G-AEP-Kriterien erforderlich wurde.

Der G-BA hat daraufhin folgende Änderung zum Hinweis einvernehmlich und zur Auflage mehrheitlich gegen die Stimmen der DKG festgelegt:

1. § 2 Abs. 3 Satz 6 der Richtlinie wird wie folgt gefasst:

„Ist innerhalb der 6 Monate keine Nachbesetzung erfolgt, liegen die personellen Voraussetzungen zur Leistungserbringung nach § 116b SGB V unmittelbar mit Ablauf der 6 Monate für alle Mitglieder des interdisziplinären Teams nicht mehr vor; die Anzeige gegenüber dem erweiterten Landesausschuss nach § 116b Abs.3 Satz 1 SGB V hat innerhalb von 3 Werktagen nach Ablauf der 6 Monate zu erfolgen.“

2. § 9 wird wie folgt gefasst:

„Kann das Behandlungsziel nicht durch eine ambulante spezialfachärztliche Leistungserbringung erreicht werden, kann die Behandlung im Krankenhaus teilstationär oder stationär erfolgen. Die zu § 17c Abs. 4 Satz 9 KHG in der bis zum 31.07.2013 geltenden Fassung beschlossenen G-AEP-Kriterien gelten entsprechend.“

Mit Schreiben vom 19.02.2014 hat das BMG mitgeteilt, dass diese Änderungen der Richtlinie nicht beanstandet werden und demnach mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger, die in den nächsten Tagen erfolgen wird, in Kraft treten können.