Die Gesamtkosten der Krankenhäuser sind im Jahr 2010 um 3,7 % auf  78,3 Mrd. Euro angestiegen. Der Kostenanstieg setzt sich zusammen aus einem Anstieg der Personalkosten um 3,6 % auf 47,5 Mrd. Euro und der Sachkosten um ebenfalls 3,6 % auf 30,3 Mrd. Euro. Auf den stationären Bereich (bereinigt um Ambulanz, Forschung und Lehre sowie sonstige Abzüge) entfielen 69,7 Mrd. Euro (+ 3,6 %).

Eine überdurchschnittliche Kostensteigerung ergibt sich für den Ärztlichen Dienst (+6,5 %), den Medizinischen Bedarf (+5,8 %) sowie den Wirtschaftsbedarf (+4,1 %), den Verwaltungsbedarf (+5,5 %), die zentralen Verwaltungsdienste (+13,2 %) und die zentra-len Gemeinschaftsdienste (+16,6 %).

Im Jahr 2010 wurden etwas mehr als 18 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Kosten je Behandlungsfall betrugen im Bundesdurchschnitt 3.862 Euro, was einer Steigerung gegenüber 2009 um 2,4 % entspricht.

Eine Übersicht der Ergebnisse für 2010 nach Bundesländern und im Vergleich zum Jahr 2009 stehen zur Verfügung. Die Publikation kann im Internet (www.destatis.de/publikationen) kostenlos heruntergeladen werden.