Die Anzahl der Krankenhäuser nahm im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 20 auf 2.064 Krankenhäuser ab. Während die Anzahl öffentlicher (-2,7 Prozent) und freigemeinnütziger Krankenhäuser (-2,6 Prozent) weiter sank, nahm die Zahl privater Krankenhäuser erneut zu (1,8 Prozent). In den 2.064 Häusern wurden insgesamt 502.749 Betten zur Verfügung gestellt: Obwohl die Zahl der Krankenhäuser um 1 Prozent sank, blieb das Bettenangebot damit gegenüber dem Jahr 2009 nahezu unverändert (-0,1 Prozent).

Im Jahr 2010 wurden mehr als 18 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt (18.032.903) – dies bedeutet einen Anstieg der Fallzahl um 215.723 (1,2 Prozent). Gleichzeitig nahm die durchschnittliche Verweildauer weiter ab: in Allgemeinkrankenhäusern reduzierte sie sich von 7,5 auf 7,3 Tage. Auch die Zahl der erbrachten Berechnungs- und Belegungstage nahm ab und sank im Vergleich zu 2009 um 472.000 (-0,3 Prozent) auf 141,9 Millionen.

Die Zahl der Krankenhausbeschäftigten (ohne Personal in den Ausbildungsstätten) stieg gegenüber dem Vorjahr um über 16.400 (1,5 Prozent) auf über 1,1 Millionen an; umgerechnet entspricht dies einer Zahl von 811.729 Vollkräften.

Die Publikation kann über den Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes (http://www.destatis.de) heruntergeladen werden. Eine Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse finden Sie hier.