Der Kostenanstieg setzt sich zusammen aus einem Anstieg der Personalkosten um 4,4 % auf 61,1 Mrd. Euro und der Sachkosten um 4,7 % auf 37,9 Mrd. Euro. Der hohe Anstieg der Sachkosten ist u.a. auf einen überdurchschnittlichen Anstieg  der Aufwendungen für im Krankenhaus nicht angestelltes nichtärztliches Personal sowie Aufwendungen für ausgelagerte Leistungen („outsourcing“, z. B. externe Reinigungsfirma, Cateringservice für die Kantine) zurückzuführen. Auf den stationären Bereich (bereinigt um Ambulanz, Forschung und Lehre sowie sonstige Abzüge) entfielen 87,8 Mrd. Euro (+ 4,3 %).

Im Jahr 2016 wurden 19,5 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Kosten je stationären Behandlungsfall betrugen 4.497 Euro im Bundesdurchschnitt, was einer Steigerung gegenüber 2015 um 2,7 % entspricht.

Eine Übersicht der Eckdaten 2015/2016  sowie die Presse­mitteilung des Statistischen Bundesamtes finden Sie in der Anlage. Die gesamte Statistik „Kostennachweis der Krankenhäuser“ ist über die Website des Statistischen Bundesamtes (destatis.de) abrufbar.