Das Statistische Bundesamt hat am 7. April 2014 die Gesundheitsausgaben 2012 veröffentlicht. Diese lagen im Jahr 2012 insgesamt bei 300,4 Mrd. €. Die Marke von 300 Mrd. € wurde erstmals überschritten. Die Gesundheitsausgaben pro Einwohner belaufen sich auf 3.740 € und nehmen 11,3 % des Bruttoinlandsproduktes in Anspruch. 2011 waren dies noch 11,2 %.

Der größte Ausgabenträger war mit 172,4 Mrd. € die gesetzliche Krankenversicherung. Der größte Teil der Gesundheitsausgaben fiel mit 147,0 Mrd. € auf ambulante Einrichtungen. Dies bedeutet ein Anstieg von 2,1 % gegenüber 2011. Für den Krankenhaussektor werden Ausgaben in Höhe von 78,8 Mrd. € ausgewiesen, er nahm 26,2 % der Gesundheitsausgaben ein. Dies sind 2,5 % mehr als im Jahr 2011. 65,1 Mrd. €, d. h. 82,6 % der Krankenhausausgaben entfielen auf die gesetzliche Krankenversicherung, 7,9 Mrd. €, d. h. 10,1 % auf die Private Krankenversicherung.

Im Zeitraum von 2005 bis 2012 sind die gesamten Gesundheitsausgaben um 25,0 % gestiegen, leicht überdurchschnittlich wuchsen in diesem Zeitraum die Ausgaben für die Krankenhäuser mit 27,4 % und etwas mehr mit 28,3 % die Ausgaben für Arztpraxen. Für die ambulante Pflege wird ein Anstieg um 58,7 % ausgewiesen.

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