Wesentlicher Inhalt ist die Neudefinition der Prüfregeln für den Rechnungssatz Ambulante Operation, die dem Umstand Rechnung trägt, dass zur Einbeziehung der Laborziffern nach den EBM-Kapiteln 32.2 und 32.3 in die Honorarsumme unterschiedliche fachliche Auslegungen zwischen der Krankenhaus- und der Krankenkassenseite bestehen.

Der Nachtrag löst diesen fachlichen Dissenz nicht auf, sondern stellt durch die Neudefinition der Prüfregeln zunächst technisch die Übermittelbarkeit eines Rechnungssatzes Ambulante Operation  (in beiden Auslegungsvarianten) her. Ein Krankenhaus, dass die o.a. Laborkosten in die Honorarsumme einbezieht, kann den Rechnungssatz Ambulante Operation entsprechend übermitteln.

In Fällen, in denen die Krankenkasse eine andere fachliche Einschätzung vertritt, wird mit einer Ablehnung bzw. Kürzung der Rechnung aus dem Fachverfahren der Krankenkasse zu rechnen sein. Die Klärung der fachlichen Differenzen muss außerhalb des § 301-Übermittlungsverfahrens erfolgen.