Der Tagesablauf ist gleichmäßig gestaltet und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. Dies wird unterstützt durch die auf der Station Silvia tätigen Alltagsbegleiterinnen und -begleiter.

Zentrale diagnostische Maßnahmen werden im Rahmen der Behandlung auf ein Minimum reduziert. Es gibt dezentrale Angebote auf der Station. Dazu gehören u.a. aktivierende Gruppen- und Einzeltherapien. Die Mahlzeiten werden gemeinsam im Esszimmer eingenommen.

Es wird zudem auf eine hohe Kontinuität der Ansprechpartner und Bezugspersonen geachtet.

Die Station Silvia ist ein räumlich abgegrenzter, geschützter Bereich im St. Franziskus-Hospital. Sie verfügt ausschließlich über 1- und 2-Bett-Zimmer sowie einen gemütlich eingerichteten Wohn-Ess-Bereich mit wohnlichen und nostalgischen Elementen. Die Gestaltung der Station beruht auf einem speziellen Farb- und Lichtkonzept zur besseren Wahrnehmung und Orientierung. So sind beispielsweise Lichtschalter, Toilettendeckel und auch das Geschirr in rot gehalten, damit die Patienten sich durch den entstehenden Kontrast besser zurechtfinden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Station Silvia sind im Umgang mit dementiell erkrankten Patienten speziell geschult. Das Kernteam verfügt zudem über die Silviahemmet-Trainer-Ausbildung.

Zu unserem Team gehören auch Alltagsbegleiter, die die Strukturierung des Tages unterstützen.

Auch das Malteser Krankenhaus Hildegardis in Köln verfügt über eine Silvia Station.