Kleine Dinge mit großer Wirkung

Die Demenzbeauftragten nehmen konkreten Einfluss, um die Abläufe im Krankenhaus auf demenzkranke Patienten anzupassen. Motivtapeten, die neben den Zimmertüren angebracht werden, sind ein solches Beispiel. Jede Tapete zeigt einen anderen Gegenstand, eine Feder im Tintenfass, einen altmodischen Haustürschlüssel oder eine Schneiderpuppe. „Vor allem Dinge von früher werden von den älteren Patienten oft gut erinnert und sie merken sich das Bild der Schneiderpuppe neben ihrer Tür besser als ihre Zimmernummer“, erklären die beiden Demenzbeauftragten.

Ein Angebot zur Beschäftigung ist für Patienten mit Demenz sehr wichtig. Im Borromäus Hospital Leer stehen Aktivierungsboxen mit Bildern, Alben, Karten und Fühlmaterial und sogenannte Nesteldecken zur Verfügung. Die Decken sind mit zahlreichen Knöpfen, Reisverschlüssen und Kordeln versehen. Die oft unruhigen Hände der Patienten finden so Beschäftigung.

1_Demenzbeauftragte_Elke Sabev-Kosmis_Sabine Robbe-Hensel3_Demenz_Nesteldecken und -kissen