Die DKG hatte seinerzeit in ihrer Stellungnahme zum AABG darauf hingewiesen, dass die Entlassungsmedikation der Kliniken auf der Grundlage von Landesverträgen nach § 112 SGB V und / oder § 115 SGB V in diesem Sinne bereits geregelt ist. Hierbei ist vorgesehen, dass im (vorläufigen) Entlassungsbericht vorrangig der Wirkstoff und nachrichtlich der Name des im Krankenhaus verwendeten Medikamentes anzugeben ist, um dem weiterbehandelnden Arzt die Auswahl der wirtschaftlichsten Arzneimittel zu ermöglichen. Diesbezüglich hatte die DKG im Jahre 1999 zusammen mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen Rahmenempfehlungen zum Inhalt der Verträge abgegeben. Der Gesetzgeber war jedoch nicht von der Einführung des § 115c SGB V abgerückt.

Der Bundesverband der Krankenhausapotheker (ADKA) hat sich der Thematik angenommen und in einer AABG-Arbeitsgruppe Vergleichstabellen zur Umsetzung des § 115c SGB V erstellt. Die Vergleichstabellen sind im Sinne einer Praxisempfehlung zu verstehen und im Downloadbereich auf der ADKA-Homepage abrufbar (www.adka.de).