Die Rechengrößen-Verordnung bestimmt die maßgebenden Werte für das Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht. Die neuen Bemessungsgrenzen werden durch Fortschreibung der jeweiligen Vorjahreswerte entsprechend der durchschnittlichen Steigerungsrate der Bruttolohn- und Gehaltssumme je beschäftigtem Arbeitnehmer ermittelt. Die relevante Steigerungsrate betrug 1,4 Prozent in den alten Bundesländern und 1,6 Prozent in den neuen Bundesländern. Demnach sollen zukünftig die Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten sowie in der Arbeitslosenversicherung 4.500 Euro pro Monat in den alten Bundesländern und 3.750 Euro pro Monat in den neuen Bundesländern betragen. Dies entspricht umgerechnet einem Wert von etwa 8.801 DM bzw. etwa 7.334 DM pro Monat. In der knappschaftlichen Rentenversicherung steigt die Beitragsbemessungsgrenze auf 5.550 Euro pro Monat in den alten Bundesländern und 4.650 Euro pro Monat in den neuen Bundesländern. Dies entspricht etwa 10.855 DM bzw. etwa 9.095 DM. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung liegt bundesweit bei 3.375 Euro pro Monat. Dieser Betrag korrespondiert mit einem Wert von etwa 6.601 DM. Die Verordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates.