Die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat eine "Checkliste für (stillende) Wöchnerinnen" erarbeitet. Die Checkliste ist als schriftliches Hilfsangebot an Eltern gedacht. Sie ist außerdem für diejenigen gedacht, welche die Schwangere und ihren Lebenspartner vor und nach der Geburt professionell betreuen. Sie soll es Hebammen und Klinikpersonal erleichtern, Mütter über das Stillen aufzuklären, mögliche Wissenslücken aufzuspüren und sie zu schließen. Die Liste kann jederzeit vor Ort ergänzt und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Wichtig ist, dass die Checkliste werdenden Müttern bzw. Eltern möglichst schon gegen Ende der Schwangerschaft an die Hand gegeben wird, damit sie Zeit haben, ihren Wissensstand zu überprüfen und offene Fragen zu klären. Die Mutter sollte die Checkliste aber spätestens in der Klinik erhalten, damit sie unklare Punkte im Rahmen des Entlassungsgesprächs klären kann. Nur wenn dieses intensiv und umfassend geführt wird, können die Informationsdefizite, die aus kürzeren Klinikaufenthalten resultieren können, ausgeglichen werden.

Die "Checkliste für die stillende Wöchnerin" ist auf der Homepage des BfR unter http://www.bfr.bund.de/cms/media.php/113/checkliste_fuer_die_stillende_woechnerin.pdf unter dem Menupunkt "Das Institut/Kommissionen und Expertengruppen / Nationale Stillkommission" abrufbar.

Weitere Informationen rund ums Stillen enthält z.B. die neue Empfehlung der Nationalen Stillkommission zu "Stillen und Berufstätigkeit". Sie informiert über die gesetzlichen Grundlagen des Stillens am Arbeitsplatz und über Schutzvorschriften für stillende Mütter. Außerdem enthält sie unter: http://www.bfr.bund.de/cms/media.php/113/stillen_und_berufstaetigkeit.pdf Tipps, wie das Stillen am Arbeitsplatz praktisch ermöglicht werden kann.