§ 6 Abs. 2 ZDG regelt, dass Beschäftigungsstellen anstelle des Bundes den Dienstleistenden Geldbezüge zahlen. Bisher wurde Ihnen der Aufwand für Mobilitätszuschlag in voller Höhe und die übrigen Geldbezüge in Höhe von 70% nachträglich erstattet.

Das 1. ZDGÄndG legt nun fest, dass die Erstattung der übrigen Geldbezüge an Beschäftigungsstellen für den Zeitraum vom 01. März 2003 bis zum 31. Dezember 2003 von 70% auf 50% abgesenkt wird. Die Modifikation des ZDG war notwendig geworden, um die Absenkung der Haushaltsansätze im Bereich des Zivildienstes 2003 umzusetzen.

Das bereits zu Beginn des Jahres gestartete Gesetzgebungsverfahren war zwischenzeitlich ins Stocken geraten, da der Bundesrat das Gesetz abgelehnt und den Vermittlungsausschuss angerufen hatte. Dieser hatte das Verfahren ohne Einigungsvorschlag abgeschlossen. Da das Gesetz nicht zustimmungspflichtig ist, hat der Bundestag den Einspruch gegen das Erste Zivildienständerungsgesetz am 11. April 2003 abgewiesen.