Die DKG begrüßt die gesetzliche Regelung, hat sich in der Vergangenheit wiederholt für die Option der vertraulichen Geburt ausgesprochen (wir hatten in zahlreichen Rundschreiben informiert) und hat die Aktivitäten des Deutschen Vereins im Zusammenhang mit der vertraulichen Geburt inhaltlich unterstützt. Bei der Umsetzung ist maßgeblich, wie gut es gelingt, schwangere Frauen mit einem Anonymitätswunsch in das Beratungssystem zu lotsen, während des gesamten Verfahrens der vertraulichen Geburt den Vertraulichkeitsschutz für die Identität der Frau herzustellen und sicherzustellen, dass die Frau und die beteiligten Einrichtungen mit dem Pseudonym agieren können, die Beratung zur vertraulichen Geburt auch Frauen zu ermöglichen, die sich unmittelbar vor der Geburt direkt an eine Klinik oder Hebamme bzw. an einen Entbindungspfleger wenden und anonym bleiben wollen.

Die 2015 erarbeiteten Empfehlungen zur vertraulichen Geburt sind auf der Homepage des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V abrufbar:

https://www.deutscher-verein.de/de/empfehlungen-stellungnahmen-2015-empfehlungen-des-deutschen-vereins-zur-vertraulichen-geburt-1859,724,1000.html.