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Psychiatrie

Die neue Pflege

Wegweisende Modelle zur Weiterentwicklung der Pflege im Krankenhaus

PFLEGE-KRANKENHAUS.DE

NEUAUFLAGE Broschüre

­Broschüre "Vereinbarkeit von Beruf und
Familie im Krankenhaus"­­

BROSCHÜRE

Psychiatrie


Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) wurde durch Änderungen des § 39 SGB V und den neuen § 115d SGB V die Möglichkeit einer stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung als eine neue Form der Krankenhausbehandlung eingeführt. Die stationsäquivalente psychiatrische Behandlung umfasst demnach eine psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld durch mobile, ärztlich geleitete multiprofessionelle Behandlungsteams. Sie entspricht hinsichtlich der Inhalte sowie der Flexibilität und Komplexität der Behandlung einer vollstationären Behandlung.

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Die DKG, die DRV und die GKV streben gemeinsam eine Verbesserung des Zugangs aus dem qualifizierten Entzug in die Suchtrehabilitation durch ein sogenanntes "Nahtlosverfahren" an. Hierfür hat die DKG gemeinsam mit der DRV und der GKV Handlungsempfehlungen zu einem Nahtlosverfahren nach qualifiziertem Entzug in die Suchtrehabilitation zum 01.08.2017 vereinbart.

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Mit dem § 17d Absatz 8 KHG hat der Gesetzgeber den GKV-Spitzenverband, den Ver-band der Privaten Krankenversicherung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft als Vertragsparteien gemeinsam mit dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) beauftragt, eine Begleitforschung zu den Auswirkungen des pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen durchzuführen. Mit der Begleitforschung sollen neben Veränderungen der Versorgungsstrukturen und der Qualität der Versorgung ebenso die Auswirkungen auf andere Versorgungsbereiche sowie Art und Umfang von Leistungsverlagerungen untersucht werden.

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Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erweitert und aktualisiert das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) das Qualitätssicherungsverfahren "Versorgung von volljährigen Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen" (kurz: QS-Verfahren Schizophrenie). Der Auftrag beinhaltet - als zukünftigen integralen Bestandteil des Verfahrens - die Entwicklung einer Patientenbefragung.

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Das IQTIG weist darauf hin, dass sich medizinische, psychotherapeutische und psychiatrisch-pflegerische Expertinnen und Experten mit praktischen Erfahrungen in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie, schizoiden und wahnhaften Störungen in den verschiedenen Versorgungssettings (ambulant, stationär, teilstationär, PIA, vertragsärztlich) und wissenschaftliche Experten bis zum 07.10.2016 für das Expertengremium bewerben können.

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Nach § 136a SGB V (n. F.) hat der G-BA in seinen Richtlinien nach § 136 Absatz 1 SGB V geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Qualität in der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung festzulegen und hat dazu u. a. Indikatoren zur Beurteilung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität für die einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherung in diesem Bereich zu beschließen.

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Bei der Prävention von Kindeswohlgefährdung in Einrichtungen und bei der Schaffung eines traumasensiblen Umfeldes haben Leitungskräfte in pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Einrichtungen eine bedeutsame Funktion inne.

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Die DKG hat am 23.02.2016 eine Vereinbarung mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauches (UBSKM) zu Empfehlungen von Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern in Kliniken unterschrieben (Anlage 1).

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Das AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen ist vom Gemeinsamen Bundesausschuss mit der Entwicklung von Qualitätsindikatoren für ein Qualitätssicherungsverfahren zur Versorgung bei psychischen Erkrankungen beauftragt worden. Hierfür sucht das AQUA-Institut nun Experten, die in einem so genannten Panel-Verfahren Qualitätsindikatoren bewerten sollen. Von besonderer Bedeutung ist für das AQUA-Institut eine interdisziplinäre sowie interprofessionelle Besetzung des Panels. Interessierte Experten können sich ab sofort und bis zum 12. Oktober 2014 hierfür beim AQUA-Institut bewerben. Bewerbungen von Verbänden, Fachgesellschaften oder Gremien sind ausgeschlossen. Es geht hier um die Bewerbung von Einzelexperten. Wir bitten Sie, entsprechende Experten in Ihrem Umkreis hierauf aufmerksam zu machen.

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Wir haben darüber informiert, dass das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hinsichtlich der Einrichtung von Psychosomatischen Institutsambulanzen zu dem Schluss kommt, dass diese auf Basis der derzeitigen gesetzlichen Regelung (§ 118 Abs. 3 SGB V) nicht umsetzbar sind, da für psychosomatische Kliniken oder Fachabteilungen bislang keine regionale Versorgungsverpflichtung vorgesehen ist.

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