Mit der Durchführung der Begleitforschung - zunächst bis einschließlich des Datenjahres 2018 - wurde das Hamburg Center for Health Economics (hche) gemeinsam mit dem BQS-Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS) beauftragt. Neben Auswertungen aus Routinedaten stellt die Befragung der psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen durch BQS eines der zentralen Forschungsinstrumente dar. Durch sie sollen organisatorische, versorgungsrelevante und finanzielle Veränderungen in den Krankenhäusern aufgrund der Einführung des pauschalierenden Entgeltsystems erfasst werden.

Damit der Verlauf einzelner Versorgungsparameter bundesweit einheitlich dargestellt werden kann, werden bei den Leistungserbringern Daten aus den Datenjahren 2013 bis 2015 abgefragt. Hierbei handelt es sich insbesondere um Fragen zu Veränderungen bei der Personalausstattung, beim Verwaltungsaufwand, bei Investitionen sowie Veränderungen im IT-Bereich und um Fragen zu Leistungen und Prozessen im patientennahen Bereich. Eine Folgebefragung für den Zeitraum 2016-2018 ist ebenfalls vorgesehen.

In diesen Tagen wird ein Schreiben von BQS mit einem Muster-Fragebogen an die Krankenhäuser mit der Bitte um Teilnahme versandt.

Die mit der Befragung erhobenen Daten werden anonym ausgewertet. Jede Einrichtung erhält dazu ein Pseudonym. Ihre Daten werden nur in aggregierter Form mit Daten anderer Einrichtungen verwendet. Eine Rekonstruktion von Angaben einzelner Einrichtungen ist damit ausgeschlossen. Anonymität und Vertraulichkeit der Daten werden gewährleistet.