Das Projekt ECQAT soll Berufsgruppen, die in Kontakt zu sexuell missbrauchten und/oder multipel traumabelasteten Kindern stehen oder die in Institutionen für den Schutz vor (sexueller) Traumatisierung Verantwortung tragen, eine Möglichkeit bieten, sich fundiert und bezogen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand im Bereich der Traumapädagogik, Traumatherapie sowie institutioneller Schutzkonzepte und Gefährdungsanalysen fortzubilden.

Der Online-Kurs „Kinderschutz in Institutionen – ein Kerncurriculum für Leitungs- und Führungskräfte“ hat das Ziel, Leitungskräfte in die Lage zu versetzen, die Implementierung von Gefährdungsanalysen und Schutzkonzepten in ihren Institutionen erfolgreich zu begleiten und ein traumasensibles Umfeld zu schaffen. Die eigene Institution wird hierbei zum Fall, der exemplarisch von den Führungskräften bearbeitet wird. Einrichtungsinterne und arbeitsfeldspezifische Gefährdungspotentialen und Gelegenheitsstrukturen werden analysiert, ein verbindlicher Verhaltenskodex, Notfallpläne sowie ein Dokumentationswesen für Verdachtsfälle erarbeitet.

Der Umfang des Kurses beträgt ca. 30 Stunden und ist mit 40 CME-Punkten zertifiziert. Für die Bearbeitung der Inhalte steht den Teilnehmenden ein Zeitraum von sechs Monaten zur Verfügung, den sie sich frei einteilen können. Die Inhalte sind prägnant aufbereitet, so dass die begrenzten zeitlichen Ressourcen von Leitungskräften optimal genutzt werden. Momentan ist die Teilnahme an dem Kurs kostenlos. Start der nächsten Kursrunde ist im Oktober 2016. Anmeldungen müssen bis zum 17.07.2016 erfolgen.

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