Gemeinsam hatten die drei Verhandlungspartner am 04.11.2013 das Bundesministerium für Gesundheit angeschrieben und nach zahlreichen Telefonaten mit der Fachebene des Ministeriums am 24.06.2014 eine Antwort erneut angemahnt. Mit Datum vom 25.07.2014 hat das Bundesministerium für Gesundheit uns nun geantwortet. Demnach sind Psychosomatische Institutsambulanzen an psychiatrischen Krankenhäusern mit selbstständig geleiteten psychosomatischen Abteilungen systematisch dem § 118 Abs. 3 SGB V zuzuordnen und insofern grundsätzlich möglich.

Das Bundesministerium kommt allerdings auch zu der Auffassung, dass die Einrichtung Psychosomatischer Institutsambulanzen derzeit insgesamt nicht umsetzbar ist, da die Bundesländer in der Psychosomatik bislang keine regionalen Versorgungsverpflichtungen vorsehen, die Regelung in § 118 Abs. 3 SGB V dies aber voraussetzt. Aufgrund des Bedarfs Psychosomatischer Institutsambulanzen erkennt das Bundesministerium für Gesundheit gesetzgeberischen Handlungsbedarf an und wird diesen im Rahmen der anstehenden Krankenhausreform aufgreifen.

Über die weitere Entwicklung, insbesondere der Vertragsverhandlungen werden wir Sie gern informieren.