Die genauen Beträge der unterschiedlichen Aufwandspauschalen können dem beigefügten Meldebogen (Anlage 1) entnommen werden. Bitte verwenden Sie bei der Abrechnung der Aufwandspauschalen gegenüber den zuständigen regionalen Organisationszentralen der DSO zukünftig - ab dem 01.01.2011 - diesen geänderten Meldebogen. Die Anschriften der regionalen Organisationszentralen der DSO finden Sie ebenfalls beigefügt (Anlage 2).

Da in der Vergangenheit nach entsprechender Auskunft der DSO vielfach die Vergütungspauschalen durch Krankenhäuser nicht in Rechnung gestellt wurden, weisen wir außerdem darauf hin, dass diese Vergütungsansprüche der Krankenhäuser keiner speziellen Fristenregelung unterliegen, so dass bisher nicht in Rechnung gestellte Aufwandspauschalen noch unter Beachtung der kaufmännischen Verjährungsfrist von 3 Jahren gegenüber der DSO abgerechnet werden können.

Bitte beachten Sie, dass sich die Vereinbarung zum DSO Budget aktuell noch im Unterschriftenverfahren befindet sowie durch das Bundesministerium für Gesundheit genehmigungspflichtig ist und erst anschließend rechtskräftig werden kann. Wir bitten Sie aber in jedem Falle zur Rechnungsstellung gegenüber der DSO ab dem 01.01.2011 den beigefügten Meldebogen mit den erhöhten Abrechnungspauschalen zu verwenden. Sollten sich dennoch - wieder erwarten und entgegen der Absprachen der Vertragspartner - aus dem Unterschriftenverfahren Änderungen zur Höhe der Aufwandspauschalen ergeben, werden wir Sie darüber selbstverständlich kurzfristig informieren.

Wir wollen Sie ebenfalls darüber informieren, dass im Jahr 2011 eine Neukalkulation der Höhe der Aufwandpauschalen durch das InEK erfolgen wird, die die Grundlage für eine Anpassung der Vergütungen für die Krankenhäuser im Rahmen der Organspende ab dem Jahr 2012 bildet. Damit wird einer langjährigen Forderung der DKG und auch der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) nachgekommen, wodurch zukünftig im Interesse der Förderung der Organspenden die Vergütung der Leistungen der Spenderkrankenhäuser nach transparenten Kriterien und für die Kliniken kostendeckend erfolgen kann.