Die Daten beinhalten auch die Zuordnung der Patienten zum Versichertenstatus. Die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hatte sich sehr intensiv dafür eingesetzt, den Versichertenstatus für die Warteliste auch rückwirkend zu erfassen. Die vertragsschließenden Parteien hielten dies nicht nur für überbordende Bürokratie, sondern sahen auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Unabhängigkeit vom Versicherungsverhältnis gefährdet, wenn Versicherte auf der Warteliste kontaktiert würden, um über ihr Versicherungsverhältnis (gesetzlich/privat/Selbstzahler/sonstiges) Auskunft zu erteilen. Aus diesem Grunde zog sich das gesetzlich vorgesehene Genehmigungsverfahren durch das Bundesministerium für Gesundheit über ein Jahr und vier Monate hin. Erst unter neuer Besetzung des BMG wurde der geschlossene Vertrag mit Datum vom 20.05.2010 genehmigt (Anlage). Er ist damit ab sofort gültig.