Da absehbar war, dass die Richtlinienanforderungen nicht von allen Krankenhäusern umgesetzt werden können, wurde das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) mit einer Untersuchung beauftragt, um das Ausmaß des Problems zu identifizieren und Handlungsbedarf, vor allem im Hinblick auf konsiliarärztliche Leistungen, ableiten zu können.

In dem DKI Gutachten wurde aufgezeigt, dass die Hälfte (52 %) aller Entnahmekrankenhäuser nach § 9a Transplantationsgesetz (TPG) die Untersuchungen zur Feststellung des Hirntodes nicht allein mit krankenhauseigenen Ärzten durchführen können, weil sie über keine für diese Diagnostik qualifizierten Fachärzte für Neurologie oder Neurochirurgie verfügen. Zur Gewährleistung einer flächendeckend durchführbaren, richtlinienkonformen Hirntoddiagnostik sind die Krankenhäuser daher mehr denn je auf ein funktionierendes Konsiliararztsystem angewiesen.

Anbei übersenden wir Ihnen das Gutachten zur weiteren Kenntnisnahme.