Die Richtlinie zur Röntgenverordnung wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aktualisiert und ist seit dem 01.09.2012 anzuwenden.

Neu eingeführt werden eigene Fachkundetatbestände für die Computertomographie des Schädels (Rö5.2), die Röntgendiagnostik für Personen mit der Fachkunde für „offene radioaktive Stoffe“ (Rö8), die Digitale Volumentomographie (DVT) außerhalb der Zahnheilkunde (Rö9) sowie die Knochendichtemessung (Rö10). Zudem wird die Mindestzeit für den Erwerb der Sachkunde im Gesamtgebiet der Röntgendiagnostik von 42 auf 36 Monate reduziert. Die Zahl der zu dokumentierenden Untersuchungen für die Röntgendiagnostik des Skeletts wird von 1.200 auf 1.000 reduziert. Dem gegenüber hat sich die Kurslänge der Spezialkurse „Computertomographie“ (2.2) und „Interventionsradiologie“ (2.3) von 4 auf 8 Stunden verlängert.

Weitere Detailregelungen entnehmen Sie bitte der Änderungsfassung, die auch auch unter folgendem Link abrufbar ist: http://www.forum-roev.de/download/2012-06-26_RdSchr_Fk-RoeVMed_AnlageAenderungstext.pdf

Die Veröffentlichung der kompletten Neufassung im Gemeinsamen Ministerialblatt steht noch aus.

Wer bereits vor dem Inkrafttreten der Änderungen mit dem Erwerb der Sachkunde für ein Anwendungsgebiet begonnen hat, kann diesen Erwerb nach den bis dahin geltenden Regelungen bis zum 31.08.2017 beenden.