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10. August 2010
Die für die Qualitätssicherung bei Röntgenuntersuchungen zuständigen Ärztlichen Stellen überprüfen, ob die DRW in Röntgenpraxen und Kliniken eingehalten werden. Dazu erheben sie, welche Strahlendosen im Schnitt für die unterschiedlichen Untersuchungen in den Röntgeneinrichtungen verwendet werden. Auf der Grundlage der in den vergangenen Jahren von den Ärztlichen Stellen übermittelten Daten, hat das BfS die bisherigen Referenzwerte aktualisiert. Der aktualisierte diagnostische Referenzwert entspricht jeweils der Dosis, die 75 % der Kliniken und Praxen einhalten.
Dennoch wird – laut Pressemitteilung des BfS – in Deutschland im internationalen Vergleich zu viel geröntgt. Ziel ist es, die Belastung auf das notwendige Minimum zu reduzieren. Deswegen werden die Untersuchungen auch in den kommenden Jahren weiter beobachtet und optimiert.
Die aktualisierten diagnostischen Referenzwerte (Anlage) können von der Homepage des BfS unter http://www.bfs.de/de/ion/medizin/referenzwerte.html heruntergeladen werden.
Für nuklearmedizinische Untersuchungen gelten weiterhin die Werte aus den Tabellen 5 und 6 der Bekanntmachung 2003.
Strahlenschutz, hier: Bekanntmachung der aktualisierten diagnostischen Referenzwerte für diagnostische und interventionelle Röntgenuntersuchungen
Zuletzt haben wir am 18.08.2003 über die Bekanntmachung der diagnostischen Referenzwerte für radiologische und nuklearmedizinische Untersuchungen informiert. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat diese im August 2003 eingeführt und nun aktualisiert. Erstmals wurden dabei auch Referenzwerte für vier Computertomographie-Untersuchungsarten an Kindern für jeweils sechs Alters- bzw. Gewichtsklassen festgelegt.
Der diagnostische Referenzwert (DRW) ist die Strahlendosis, die für eine bestimmte Röntgenuntersuchung im Durchschnitt nicht überschritten werden soll. Die aktualisierten Referenzwerte liegen im Durchschnitt um 30 – 50 % niedriger als die bisher gültigen Werte. So liegt beispielsweise der neue DRW für eine Röntgenaufnahme des Beckens um 40 % niedriger als der alte Wert. Das Strahlenrisiko aus der Röntgenuntersuchung verringert sich um den gleichen Prozentsatz.Die für die Qualitätssicherung bei Röntgenuntersuchungen zuständigen Ärztlichen Stellen überprüfen, ob die DRW in Röntgenpraxen und Kliniken eingehalten werden. Dazu erheben sie, welche Strahlendosen im Schnitt für die unterschiedlichen Untersuchungen in den Röntgeneinrichtungen verwendet werden. Auf der Grundlage der in den vergangenen Jahren von den Ärztlichen Stellen übermittelten Daten, hat das BfS die bisherigen Referenzwerte aktualisiert. Der aktualisierte diagnostische Referenzwert entspricht jeweils der Dosis, die 75 % der Kliniken und Praxen einhalten.
Dennoch wird – laut Pressemitteilung des BfS – in Deutschland im internationalen Vergleich zu viel geröntgt. Ziel ist es, die Belastung auf das notwendige Minimum zu reduzieren. Deswegen werden die Untersuchungen auch in den kommenden Jahren weiter beobachtet und optimiert.
Die aktualisierten diagnostischen Referenzwerte (Anlage) können von der Homepage des BfS unter http://www.bfs.de/de/ion/medizin/referenzwerte.html heruntergeladen werden.
Für nuklearmedizinische Untersuchungen gelten weiterhin die Werte aus den Tabellen 5 und 6 der Bekanntmachung 2003.
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