Die in der Richtlinie angegebenen Grundsätze und Verfahren dienen dazu, die berufliche Strahlenexposition zu kontrollieren und den Nachweis zu führen, dass die Grenzwerte der Körperdosen gemäß § 55 StrlSchV und § 31 a RöV nicht überschritten worden sind.

Gemäß StrlSchV und RöV ist die Ermittlung der Körperdosen für Personen erforderlich, die sich im Kontrollbereich aufhalten. Dies sind in erster Linie Personen, die betriebsbedingt eine Aufgabe im Kontrollbereich wahrnehmen, darüber hinaus aber auch Auszubildende oder Studierende, helfende Personen und ggf. schwangere Frauen. Darüber hinaus wird empfohlen, eine Ermittlung der Körperdosis auch bei Personen zu veranlassen, die sich im Überwachungsbereich aufhalten und bei denen eine effektive Dosis mehr als 1 mSv im Kalenderjahr auftreten kann.

Zur Ermittlung der Körperdosis ist in der Regel die Personendosis an einer für die Strahlenexposition repräsentativen Stelle der Körperoberfläche zu messen. Bezüglich der Anforderung an Personendosimeter verweist die Richtlinie auf eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission zur Anforderung an Personendosimeter (vgl. Mitteilung vom 18.08.2003).

Neben Empfehlungen zum Einsatz der Personendosimeter und zur Bewertung der Personendosis (Unter-/Überschreitung der Überprüfungsschwelle) enthält die Richtlinie im Anhang Vorschläge für Verfahren zur Ermittlung der Körperdosis nach § 41 StrlSchV bzw. § 35 RöV.