Zwischenzeitlich haben wir erfahren, dass die Ursache hierfür nicht primär bei der Deutschen Post AG liegt, sondern dass sich die Deutsche Lufthansa Cargo AG - als einer der Hauptbetroffenen im Nachtluftpostnetz - weigert, diagnostische Proben zu transportieren, wenn diese potentiell ansteckungsgefährliche Stoffe beinhalten könnten.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft wird sich auch weiterhin - zusammen mit anderen interessierten Kreisen - bemühen, die Bedenken der Deutschen Lufthansa Cargo AG bzgl. Sicherheits- und Haftungsrisiken beim Transport diagnostischer Proben auszuräumen. D.h., vorerst bleibt das "de facto-Verbot" der Deutschen Post AG für den Versand diagnostischer Proben bestehen. Sobald uns ein neuer Sachstand vorliegen, werden wir Sie wieder informieren.

Weitere Informationen zu dieser Thematik bietet eine Veröffentlichung des RKI im Epidemiologischen Bulletin Nr. 28 vom 11.07.2003.