Mit dem Wertstoffgesetz soll die Erfassung von Verpackungsabfällen zu einer haus-haltsnahen gemeinsamen Erfassung von Wertstoffen weiterentwickelt werden. Durch die gemeinsame Erfassung von Verpackungsabfällen und weiteren Abfällen aus Kunststoff und Metall können zusätzliche Wertstoffe einem hochwertigen Recycling zugeführt werden.

Das schon bisher in der Verpackungsverordnung verankerte Prinzip der Produktver-antwortung der Hersteller und Vertreiber soll auf stoffgleiche Nichtverpackungen aus Kunststoff und Metall ausgeweitet werden.

Zur Sicherung eines fairen Wettbewerbs und zur Erleichterung des Vollzugs soll eine zentrale Stelle errichtet werden. Der Arbeitsentwurf sieht eine von den Produktverant-wortlichen getragene Stiftung des bürgerlichen Rechts vor, die mit einem umfassenden Aufgabenkatalog mit hoheitlichen Rechten ausgestattet ist.

Die DKG hat die Möglichkeit, eine Stellungnahme zum Arbeitsentwurf abzugeben.

Hierfür bitten wir Sie um Ihre Anregungen und Hinweise bis spätestens Freitag, den 06.11.15.