Hierbei handelt es sich um die Fortschreibung des Aktionsplans 2008/2009 zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in Deutschland, den das BMG im Herbst 2007 ins Leben gerufen hat. Der Aktionsplan 2008/2009 hat Aktivitäten zusammengefasst, mit denen insbesondere die Vorraussetzungen für die bestimmungsgemäße Anwendung von Arzneimitteln verbessert werden sollten. Insgesamt wurden im Rahmen des Aktionsplans 2008/2009 49 konkrete Maßnahmen mit besonderer Relevanz zur Risikoreduktion formuliert. Von diesen wurden 30 Maßnahmen umgesetzt, 10 sind noch in Bearbeitung, 8 Maßnahmen sind offen und in den neuen Aktionsplan mit eingeflossen und 1 Maßnahme konnte aufgrund von Aktivitäten auf EU-Ebene entfallen.

Der Aktionsplan 2010-2012 beinhaltet Maßnahmen, mit denen möglichst flächendeckend und effektiv relevante Risiken der Arzneimitteltherapie für möglichst viele Patientinnen und Patienten reduziert werden sollen. Er umfasst insgesamt 59 Maßnahmen, wobei allerdings, wie schon im Fachausschuss für Personalwesen und Krankenhausorganisation am 02.06.2010 berichtet, die DKG-Geschäftsstelle erreichen konnte, dass die DKG nicht nur bei der ursprünglich vorgesehenen Maßnahme 16 „Erarbeitung von Hinweisen für die praxistaugliche Operationalisierung und Implementierung geeigneter patientenbezogener Arzneimitteltherapiesicherheitsindikatoren (AMTS-PSI)“, sondern auch bei weiteren krankenhausrelevanten Maßnahmen (siehe Anlage, Maßnahme Nr. 3, 4, 13, 15, 16, 19, 25-27, 33, 36, 37, 39, 40) in den Aktionsplan miteinbezogen wurde.

Der Aktionsplan 2010-2012 ist auf der Internetpräsenz des BMG unter (http://www.bmg.bund.de/cln_151/nn_1168248/SharedDocs/Publikationen/DE/Gesundheit/amts-aktionsplan,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/amts-aktionsplan.pdf) einsehbar.