Die aktuelle Gesamtfassung der Leitlinien ist über das Internet unter

http://www.bundesaerztekammer.de/30/Richtlinien/Leitidx/Blutkomponentenpdf.pdf

http://www.bundesaerztekammer.de/30/Richtlinien/Leitidx/Blutkomponenten2.pdf

abrufbar (Stand 07.01.2003). Die 2. Internetadresse unterscheidet sich von der ersten angegebenen Internetadresse durch die redaktionell kenntlich gemachten Änderungen, die 2002 erfolgt sind.

Auf einen Neudruck dieser Leitlinien (z.B. in gebundener Form) wird von der Bundesärztekammer verzichtet, da sich die Änderungen auf "unumgänglich notwendige Anpassungen an den Stand von Wissenschaft und Technik beschränken". Hierzu gehört beispielsweise die Streichung von Präparaten, die nicht mehr zugelassen und hergestellt werden oder die Anpassung der Texte an die derzeit vorliegenden Präparate
(z. B. hochaufgereinigtes Protein C) sowie Einfügung der entsprechenden Indikation (Protein C).

Die nächste Revision dieser Leitlinie soll 2003 erscheinen.

Die §§ 12 und 18 des Transfusionsgesetzes sehen vor, dass die Bundesärztekammer im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut in gesetzlich vorgegebenem Umfang und Verfahren in Richtlinien den Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik feststellt. In diesen Richtlinien (Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie)) wird unter anderem mehrfach auf die Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten verwiesen. Mit diesen Leitlinien verfolgt die Bundesärztekammer das Ziel, "der Ärzteschaft in übersichtlicher Form Handlungsanleitungen für einen kritisch reflektierten Einsatz von aus Blut gewonnenen Produkten an die Hand zu geben, so dass es dem Nutzen und dem Schutz des Patienten vor vermeidbaren Risiken dient und dass es sich in der täglichen Praxis am Krankenbett, aber auch in der Hand von Transfusionsverantwortlichen bewährt."