Mit dem Gewebegesetz (Gesetz über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen) wurde die Bundesregierung verpflichtet, den Deutschen Bundestag sowie den Bundesrat alle vier Jahre über die Versorgungssituation der Bevölkerung mit Gewebe und Gewebezubereitungen zu unterrichten. Das BMG hat die beteiligten Verbände aktuell um Abgabe von Stellungnahmen und Daten zur Versorgungssituation gebeten.

Das BMG bittet um Übermittlung folgender Angaben für den Zeitraum 2010 bis 2013:

Angaben zum Bedarf an Gewebe und Gewebezubereitungen für die Behandlung von Patienten

Wie viele Anfragen zu Gewebe und Gewebezubereitungen gab es im angegeben Zeitraum?

Sofern Ihnen keine konkreten Zahlen vorliegen, wie schätzen Sie die Situation ein?

Angaben zur Verfügbarkeit von Gewebe und Gewebezubereitungen

Konnten die jeweiligen Anfragen nach Gewebe und Gewebezubereitungen

- ohne zeitliche Verzögerung,

- mit zeitlicher Verzögerung

erfüllt werden?

Sollte der Bedarf nicht gedeckt sein, wäre es wünschenswert, wenn Sie mögliche Gründe für die Engpässe angeben könnten. Zudem wären Ausführungen hilfreich, welche Strategien verfolgt werden, um alternativ Gewebe oder Gewebezubereitungen zur Bedarfsdeckung zu erhalten (z.B. durch die Einfuhr aus dem EU-Ausland oder Drittstaaten).

Die Daten sollten gewebespezifisch aufgeschlüsselt sein. Für die Erhebung von ergänzenden Daten hat das BMG eine Tabelle zur Verfügung gestellt, die Sie beigefügt finden.

Die DKG beabsichtigt eine Stellungnahme abzugeben, da uns in der Vergangenheit mehrere Rückmeldungen erreicht hatten, dass einige Gewebearten nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Zur Abgabe einer Stellungnahme bitten wir um fachliche Hinweise zur Versorgungssituation sowie insbesondere auch zum Änderungs- bzw. Verbesserungsbedarf im Bereich der Gewebeversorgung. Wir bitten um Rückmeldung an die DKG-Geschäftsstelle (Herrn Ziegler, c.ziegler@dkgev.de) bis spätestens 14. Februar 2014.