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19. April 2010
Patienten mit hochgradiger und langanhaltender Immundefizienz oder -suppression sind durch spezifische Lücken ihres Abwehrsystems empfänglicher für Infektionen als Gesunde. Dabei spielt neben der Art und dem Schweregrad der Immunschwäche auch der zeitliche Verlauf eine wichtige Rolle. Entsprechend sind während der Behandlungsphasen spezielle Maßnahmen erforderlich, um diese Patienten vor Infektionen zu schützen.
Zielgruppe der Empfehlung sind alle Berufsgruppen, die direkt und indirekt an der medizinischen Versorgung immunsupprimierter Patienten beteiligt sind, darüber hinaus aber auch die Patienten selbst sowie die in die Pflege einbezogenen Familienangehörigen.
Neben den fachlichen Ausführungen, die Sie im Detail bitte der Anlage selbst entnehmen, hat sich die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention in Kapitel 5 auch zu Infektionsrisiken im häuslichen Umfeld geäußert. In diesem Kapitel werden Hinweise gegeben, die zur Gestaltung von Materialien zur Information und Schulung von Patienten und Angehörigen genutzt werden können, um diese zur Erkennung der Risiken zu befähigen.
Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut: Anforderungen an die Hygiene bei der medizinischen Versorgung von immunsupprimierten Patienten
Wir hatten Sie bereits über den Entwurf einer Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Anforderungen an die Hygiene bei der medizinischen Versorgung von immunsupprimierten Patienten informiert.
Diese Empfehlung ist nun im Bundesgesundheitsblatt vom April 2010 veröffentlicht worden (Anlage). Die Empfehlung kann auch über die Homepage des RKI (www.rki.de Infektionsschutz Krankenhaushygiene Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene) heruntergeladen werden.Patienten mit hochgradiger und langanhaltender Immundefizienz oder -suppression sind durch spezifische Lücken ihres Abwehrsystems empfänglicher für Infektionen als Gesunde. Dabei spielt neben der Art und dem Schweregrad der Immunschwäche auch der zeitliche Verlauf eine wichtige Rolle. Entsprechend sind während der Behandlungsphasen spezielle Maßnahmen erforderlich, um diese Patienten vor Infektionen zu schützen.
Zielgruppe der Empfehlung sind alle Berufsgruppen, die direkt und indirekt an der medizinischen Versorgung immunsupprimierter Patienten beteiligt sind, darüber hinaus aber auch die Patienten selbst sowie die in die Pflege einbezogenen Familienangehörigen.
Neben den fachlichen Ausführungen, die Sie im Detail bitte der Anlage selbst entnehmen, hat sich die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention in Kapitel 5 auch zu Infektionsrisiken im häuslichen Umfeld geäußert. In diesem Kapitel werden Hinweise gegeben, die zur Gestaltung von Materialien zur Information und Schulung von Patienten und Angehörigen genutzt werden können, um diese zur Erkennung der Risiken zu befähigen.
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