Um aus den Studienergebnissen maßgeschneiderte Ansätze für eine Steigerung der Influenza-Impfquoten ableiten zu können, ist jedoch eine breitere Datenbasis notwendig. Geplant ist daher eine deutschlandweite Befragung von möglichst vielen Kliniken. Diesbezüglich hat das RKI die DKG-Geschäftsstelle um Unterstützung gebeten.

Die DKG unterstützt und befürwortet das Anliegen des RKI und bittet die Krankenhäuser, zahlreich an der Studie teilzunehmen.

Krankenhäuser, die sich zur Teilnahme melden, benennen eine „zentrale Person“, an die der Link zum Onlinefragebogen geschickt wird. Diese „zentrale Person“ – z. B. der Betriebsarzt der jeweiligen Klinik – verteilt den Link dann an alle Mitarbeiter des Krankenhauses, die eine geschäftliche E‐Mail‐Adresse besitzen, weiter. Dieses Vorgehen ist notwendig, damit das RKI jeder Einrichtung individuell eine Rückmeldung zu „seinen“ Impfquoten (gesamt und stratifiziert nach Berufsgruppen) geben kann. Nach außen werden nur aggregierte Daten kommuniziert.

Die Erhebung der Informationen erfolgt mittels eines kurzen Online‐Fragebogens, dessen Beantwortung maximal 5 Minuten beansprucht. Dieser beinhaltet Fragen zu folgenden Themenkomplexen:

•    Soziodemographische Charakteristika

•    Impfstatus Influenza

•    Einstellung zur Influenza‐Impfung

Weitere Informationen zum geplanten Studiendesign sowie der Entwurf des Fragebogens sind als Anlagen 2 und 3 beigefügt.

Interessierte Kliniken melden sich bitte bis spätestens

Montag, den 31. Juli 2017

telefonisch (030 / 18754-3215 oder 030 / 18754-3795) oder per Email (Grippeimpfung@rki.de) beim Studienteam im Fachgebiet Impfprävention des RKI.