Die Empfehlung besteht aus 2 Teilen plus 2 informativer Anhänge:

•    Teil 1: Nicht getunnelte zentralvenöse Katheter (Anlage 1)

•    Teil 2: Periphervenöse Verweilkanülen und arterielle Katheter (Anlage 2)

•    Hinweise zur Blutkulturdiagnostik – Informativer Anhang 1 (Anlage 3)

•    Hinweise zur Implementierung – Informativer Anhang 2 (Anlage 4)

Im Editorial des Bundesgesundheitsblatts wird dazu folgendes ausgeführt:

„Im ersten Teil werden zunächst der Hintergrund (Gefäßkatheter als Quelle von Infektionen, Charakterisierung des Risikos), die Epidemiologie und die Risikofaktoren bzw. Risikopopulationen für Gefäßkatheter-assoziierte Infektionen sowie wichtige beeinflussbare Faktoren und Maßnahmen zur Beherrschung des Risikos dargestellt. Darauf basierend werden schließlich die Empfehlungen für die Prävention von Infektionen bei nicht getunnelten zentralvenösen Kathetern in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Der zweite Teil der Empfehlung widmet sich der Prävention von Infektionen in Zusammenhang mit der Anwendung von periphervenösen Verweilkanülen und arteriellen Kathetern.

Neu sind zwei informative Anhänge. Diese Anhänge sind als Hilfestellungen intendiert und haben einen anderen Stellenwert als die Empfehlungen der Kommission. Dies ist durch den Hinweis „Informativer Anhang“ und den Verzicht auf ein Kapitel „Empfehlungen“ deutlich gemacht worden.

Der erste informative Anhang befasst sich mit Fragen zur Blutkulturdiagnostik, die eine wichtige Grundlage für die Surveillance von Blutstrominfektionen darstellt. Diese Fragen betreffen zum Beispiel das Verständnis und die Limitationen der Definitionen von Blutstrominfektionen, wie sie zur Infektionssurveillance verwendet werden. Des Weiteren geht es bei den kontrovers diskutierten Fragen um die Indikation zur Blutkulturdiagnostik, das konkrete Vorgehen (patientennah und im mikrobiologischen Labor) und die Interpretation der Befunde. Der Anhang dient der Übersicht über verschiedene Aspekte der Blutkulturdiagnostik im Rahmen der Betreuung von Patientenmit Gefäßkathetern. Er hat nicht den Anspruch, die Leitlinien der Fachgesellschaften zu ersetzen. Im zweiten informativen Anhang befasst sich die Kommission mit Hinweisen zur Implementierung der Präventionsmaßnahmen.“

Die Details entnehmen Sie bitte den beigefügten Anlagen.