Grundsätzlich ist Händehygiene als wichtigste Maßnahme der Basishygiene integraler Bestandteil aller KRINKO-Empfehlungen, wobei spezifische Aufgabenstellungen der Händehygiene einschließlich der Bedeutung der Hände als Überträger von Krankheitserregern vor allem in den Empfehlungen zur Infektionsprävention in Pflege, Diagnostik und Therapie sowie zur Betriebsorganisation in speziellen Bereichen behandelt werden.

Die vorliegende Empfehlung adressiert insbesondere

•    die Indikationen der hygienischen und der chirurgischen Händedesinfektion,

•    die Indikationen für nicht sterile und sterile medizinische Einmalhandschuhe,

•    die Indikationen und Voraussetzungen für die Händewaschung,

•    Anforderungen an Spender für Händedesinfektionsmittel und Handwaschpräparate,

•    erforderliche flankierende Maßnahmen wie Hautschutz und -pflege,

•    Maßnahmen zur Qualitätssicherung mit dem Schwerpunkt der Interventionsmöglichkeiten zur Verbesserung der Compliance der hygienischen Händedesinfektion und

•    rechtliche Aspekte.

Einleitend wird darauf hingewiesen, dass im Hygieneplan die Indikationen für die Maßnahmen der Händehygiene in Abhängigkeit von den Arbeitsaufgaben und den Besonderheiten der zu betreuenden Patienten im Detail festzulegen und allen Mitarbeitern zugänglich zu machen sind. Es wird empfohlen, an Händedesinfektionsplätzen (z. B. im Stationsdienstzimmer, in unreinen Arbeitsräumen) einen Händehygieneplan in wischdesinfizierbaren Schutzhüllen oder in laminierter Form anzubringen.

Jeder Mitarbeiter ist aktenkundig in den Hygieneplan einzuweisen. Darüber hinaus wird auch empfohlen, Patienten und Besucher in die Maßnahmen der Händehygiene einzubeziehen (z. B. durch Flyer, Plakate, Patientenbroschüren).

Die weiteren Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.

Wir bitten Sie, die Ihnen angeschlossenen Krankenhäuser zu informieren.