Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) am Robert Koch-Institut (RKI) hat im Rahmen der Aktualisierung von KRINKOEmpfehlungen die aus dem Jahr 1999 stammende Empfehlung zur „Prävention und Kontrolle Katheter-assoziierter Harnwegsinfektionen“ überarbeitet. Diese wurde auf der Homepage des RKI sowie im Bundesgesundheitsblatt Nr. 6/2015 (Anlage 1) veröffentlicht.

Als wichtigste Maßnahme wird die Reduktion der Anwendung von Harnwegskathetern durch eine strenge, medizinisch begründete und ärztlich angeordnete Indikation hervorgehoben. Das Weiterbestehen einer Indikation ist täglich zu überprüfen, um so die Liegedauer des Katheters möglichst kurz zu halten. Die wesentlichsten Aspekte der überarbeiteten Empfehlung werden in einem ebenfalls im Bundesgesundheitsblatt Nr. 6/2015 veröffentlichten Artikel beschrieben (Anlage 2).