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Qualitätssicherung, KTQ

Die neue Pflege

Wegweisende Modelle zur Weiterentwicklung der Pflege im Krankenhaus

PFLEGE-KRANKENHAUS.DE

NEUAUFLAGE Broschüre

­Broschüre "Vereinbarkeit von Beruf und
Familie im Krankenhaus"­­

BROSCHÜRE

Qualitätssicherung, KTQ


Im Rahmen des vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), dem Ärztlichen Zent-rum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft etablierten bundesweiten Fehlermeldesystems "Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland" (www.kh-cirs.de) können Berichte über sicherheitsrelevante Ereignisse im Krankenhaus eingegeben werden, die dem überregionalen, interprofessionellen und interdisziplinären Lernen dienen. Die Berichte werden nach Eingabe zunächst anonymisiert, klassifiziert und erhalten bei überregionaler Relevanz einen Fachkommentar. Hierfür steht ein Fachbeirat aus Vertretern von Fachgesellschaften, Berufsverbänden und weiteren Institutionen zur Verfügung.

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Durch § 14 Plan.QI-RL wird das Institut nach § 137a SGB V (IQTIG) aufgefordert, Gremien zur Systempflege auf Bundesebene für die fachliche Begleitung und Weiterentwicklung des Verfahrens einzurichten. Die Vertreter des Gremiums werden für vier Jahre benannt. Eine einmalige Wiederbenennung ist möglich. Alle medizinisch-pflegerischen Experten müssen Fachärzte oder Pflegende bzw. Hebammen des jeweiligen Leistungsbereiches sein. Mindestens einer der beiden benannten Expertinnen oder Experten muss über eine zusätzliche Schwerpunktbezeichnung verfügen, auf die sich die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren der Verfahren gynäkologische Operationen oder Geburtshilfe beziehen.

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Nach § 15 Teil 1 Qesü-RL sind alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser verpflichtet, die entsprechend der themenspezifischen Bestimmungen vom G-BA festgelegten für das Verfahren erforderlichen Daten zu erheben und an diesen zu übermitteln. Der Nachweis darüber geschieht mittels der Abgabe einer sogenannten Sollstatistik (§ 15 Abs. 2 15 Teil 1 Qesü-RL). Diese wird in aller Regel durch ein Softwareinstrument im Krankenhaus erstellt, welches die dokumentationspflichtigen Fälle identifiziert. Da nun im Rahmen der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung die Datenerhebung nicht mehr auf Daten von stationären Fällen beschränkt ist, sind nun Einrichtungen, die nur teilstationär oder ambulant behandeln und die nach § 108 SGB V als eigenständige Krankenhäuser zugelassen sind, dieses Jahr erstmals verpflichtet, eine "Sollstatistik" über die ihnen zugewiesene Datenannahmestelle an das IQTIG zu übermitteln.

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Aufgrund eines im Januar offenbar gewordenen Softwarefehlers in der Software zur Erstellung von Leistungserbringerpseudonymen wurde die Datenannahme und -übermittlung an die Bundesauswertungsstelle gestoppt. Darüber hinaus erfolgte eine Sperrung der PCI-Datenverarbeitung auf Bundesebene. Die Software produzierte kompromittierbare Pseudonyme der Leistungserbringer.

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 24. November 2016 die o.g. Änderungen der Richtlinie zur Kinderherzchirurgie (KiHe-RL) beschlossen (Anlage 1; Lesefassung). Die Tragenden Gründe sind beigefügt (Anlage 2). Dieser Beschluss wurde am 06.02.2017 vom Bundesministerium für Gesundheit nicht beanstandet (Anlage 3), am 02.03.2017 im Bundesanzeiger veröffentlicht (Anlage 4) und ist damit am 03.03.2017 in Kraft getreten.

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Der UA QS des G-BA hat in seiner Sitzung am 25.01.2017 die Arbeitsgruppe Qesü-RL mit der Erstellung themenspezifischer Bestimmungen auf Grundlage des Abschlussberichts "Nierenersatztherapie" des AQUA-Instituts (Anlage) beauftragt. Das Verfahren "Nierenersatztherapie" soll die beiden Verfahren "Dialyse" und "Nierentransplantation" umfassen und über ein Patientenpseudonym verbinden. Neben der Datenerhebung durch Krankenhäuser und Vertragsärzte sowie der Nutzung von Sozialdaten bei den Krankenkassen, soll auch eine Patientenbefragung als weitere Datenquelle für die Qualitätssicherung entwickelt werden.

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Durch das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) wurde den Krankenhäusern die Verpflichtung auferlegt, den Qualitätsbericht auf der eigenen Internetseite leicht auffindbar zu veröffentlichen (§ 136b Absatz 7 Satz 3 SGB V). Ausweislich der Gesetzesbegründung soll diese Neuregelung dem Patienten einen erleichterten Zugang zum Qualitätsbericht des Krankenhauses einräumen und die Transparenz erhöhen. Demnach müssen künftig, erstmalig ab dem Berichtsjahr 2015, die aktuellen Qualitätsberichte jährlich auf der eigenen Internetseite leicht auffindbar veröffentlicht werden.

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Am 28. und 29. September 2017 findet die 9. Qualitätssicherungskonferenz des Ge-meinsamen Bundesausschusses statt. Dieses Jahr wird sie im Hotel TITANIC CHAUSSEE Berlin (Chausseestraße 30, 10115 Berlin) stattfinden. Der erste Tag wird wie immer eingeleitet durch interessante Plenumsvorträge namhafter Qualitätsexperten. Im Anschluss daran finden zahlreiche parallel stattfindende Workshops statt. Der zweite Tag ist geprägt von der Präsentation der Ergebnisse zu den einzelnen QS-Themenbereichen seitens der jeweiligen Bundesfachgruppen.

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Im Rahmen des vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft etablierten bundesweiten Fehlermeldesystems "Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland" (www.kh-cirs.de) können Berichte über sicherheitsrelevante Ereignisse im Krankenhaus eingegeben werden, die dem überregionalen, interprofessionellen und interdisziplinären Lernen dienen. Die Berichte werden nach Eingabe zunächst anonymisiert, klassifiziert und erhalten bei überregionaler Relevanz einen Fachkommentar. Hierfür steht ein Fachbeirat aus Vertretern von Fachgesellschaften, Berufsverbänden und weiteren Institutionen zur Verfügung.

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Februar 2017 o.g. Änderungen der Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL) beschlossen (Anlage). Wesentliche Punkte wurden gegen die Stimmen der DKG beschlossen.

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