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Qualitätssicherung, KTQ

Die neue Pflege

Wegweisende Modelle zur Weiterentwicklung der Pflege im Krankenhaus

PFLEGE-KRANKENHAUS.DE

NEUAUFLAGE Broschüre

­Broschüre "Vereinbarkeit von Beruf und
Familie im Krankenhaus"­­

BROSCHÜRE

Qualitätssicherung, KTQ


Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte in seiner Sitzung vom 15. Dezember 2016 den beiliegenden Beschluss zu einer Richtlinie (Anlage 1) zu den Planungsrelevanten Qualitätsindikatoren nach § 136c Abs. 1 und 2 SGB V gefasst. Die Indikatoren wurden in einem gesonderten Beschluss gefasst (Anlage 2). Der G-BA hat damit entsprechend der gesetzlich vorgegebenen Frist den ersten Beschluss zu den "Planungsrelevanten Qualitätsindikatoren" gefasst.

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Auf Antrag der DKG vom Oktober 2016, der insbesondere Fragen zur Umsetzbarkeit des geforderten Personalschlüssels gemäß der QFR-RL in der Pflege sowie der Quote an fachweitergebildetem Pflegepersonal nach Auslaufen der Übergangsregelung zum 31. Dezember 2016 betraf, sowie auf Antrag des GKV-SV, bezüglich einer Abfrage zur Erfüllung der Strukturvorgaben und eines klärenden Dialoges auf Landesebene, hat der G-BA in seiner Sitzung am 15. Dezember 2016 Änderungen der QFR-RL beschlossen (Anlage).

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Im Rahmen des vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und der Deut-schen Krankenhausgesellschaft (DKG) etablierten bundesweiten Fehlermeldesystems "Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland" (www.kh-cirs.de) können Berichte über sicherheitsrelevante Ereignisse im Krankenhaus eingegeben werden, die dem überregionalen, interprofessionellen und interdisziplinären Lernen dienen. Die Berichte werden nach Eingabe zunächst anonymisiert, klassifiziert und erhalten bei überregionaler Relevanz einen Fachkommentar. Hierfür steht ein Fachbeirat aus Vertretern von Fachgesellschaften, Berufsverbänden und weiteren Institutionen zur Verfügung.

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Die an der stationären, vertragsärztlichen, vertragspsychotherapeutischen und vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmenden Leistungserbringer sind nach § 135a Abs. 2 Nr. 2 SGB V verpflichtet, ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln. Seit 2005 gab es die QM-Richtlinien für Krankenhäuser (KQM-RL) und Vertragsärzte (ÄQM-RL) und seit 2006 für Vertragszahnärzte (ZÄQM-RL). Der Gemeinsame Bundesausschuss war beauftragt, hierzu die grundsätzlichen Anforderungen festzulegen. Mit drei Beschlüssen vom 23. Januar 2014 hat er diesen Auftrag aus dem Patientenrechtegesetz umgesetzt. Die neue sektorenübergreifende QM-RL (während deren Entwicklung wir in RS 529/2015 und 322/2016 berichteten) löst nun diese drei bestehenden Qualitätsmanagement-Richtlinien ab und vereinheitlicht die grundsätzlichen Anforderungen.

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Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 21. Juli 2016 die Änderungen der Richtlinie über Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) zum Erfassungsjahr 2017 beschlossen.

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Der G-BA ermöglicht nach § 6 Abs. 3 Satz 1 Nr. c) Qb-R in der Zeit vom 23.11.2016 bis zum 15.12.2016 allen Krankenhäusern die Nachlieferung oder den Ersatz von Qualitätsberichten ohne Angabe von Gründen. Zu diesem Zweck öffnet die ITSG ihr Annahmeportal im angegebenen Zeitraum. Die Lieferung ist jedem Krankenhaus für die Qualitätsberichte und Standortberichte möglich, für die es sich registriert hat. Nach diesseitiger Auslegung der Regelung ist eine erstmalige Lieferung in der regulären Frist, keine Voraussetzung für eine Lieferung in der Nachlieferperiode. Damit können auch Berichte, die aufgrund von technischen Schwierigkeiten nicht rechtzeitig erstellt werden konnten, an die Annahmestelle übermittelt werden. Wir gehen davon aus, dass eine Prüfung, ob ein entsprechender Bericht schon während des regulären Lieferzeitraums geliefert wurde, im Rahmen der Datenübermittlung in der Nachlieferperiode nicht erfolgt.

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Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 20.10.2016 die Beauftragung des IQTIG mit einer Machbarkeitsprüfung für einen Leistungsbereich Mitralklappeneingriffe beschlossen (Anlage). Die Ergebnisse der Machbarkeitsprüfung sind in Form eines Abschlussberichts dem G-BA bis zum 31. Juli 2017 und die Musterauswertung am 31. Dezember 2017 vorzulegen.

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Im Rahmen des vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft etablierten bundesweiten Fehlermeldesystems "Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland" (www.kh-cirs.de) können Berichte über sicherheitsrelevante Ereignisse im Krankenhaus eingegeben werden, die dem überregionalen, interprofessionellen und interdisziplinären Lernen dienen. Die Berichte werden nach Eingabe zunächst anonymisiert, klassifiziert und erhalten bei überregionaler Relevanz einen Fachkommentar. Hierfür steht ein Fachbeirat aus Vertretern von Fachgesellschaften, Berufsverbänden und weiteren Institutionen zur Verfügung.

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Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Schwierigkeiten bei der Erfüllung der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in der Qualitätssicherungsrichtlinie Früh- und Reifgeborene (QFR-RL) geforderten Personalschlüssel sowie der ebenfalls dort geforderten Quoten an fachweitergebildetem Pflegepersonal für die neonatologische Intensivversorgung hat das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) im Auftrag der DKG 2016 erneut eine Befragung der Perinatalzentren durchgeführt. Erstmalig wurden auch Weiterbildungsstätten befragt.

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Der G-BA hatte durch das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten vom 20. Februar 2013 (Patientenrechtegesetz) die Aufgabe übertragen bekommen, erstmalig auch wesentliche Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit mittels Mindeststandards für Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme festzulegen.

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